Jul 26 2009
Ich bin am 8.8. leider verhindert
Allerdings fährt dann ja vielleicht der eine oder andere die Frau R. besuchen. Aber bloß nicht picknicken! Zumindest nicht vorm Schloss.
Jun 16 2009
Was die freie Welt über Laien denkt…
Diesmal als Screenshot, sonst glaubt’s nachher keiner.
Jun 14 2009
Warum eine Internet-Zensur im Rahmen von “Machtübernahmen”…
… ne gefährliche Sache ist, kann man sich im Iran anschauen. Da wurden mal eben Mobilfunknetze “gestört”, Facebook blockiert – Hauptsache keiner kommt an Infos der Opposition.
Wer das BKA kontrolliert, kontrolliert das Internet – und somit unter Umständen gefährliche Wahlen? Keine angenehme Vorstellung. Auch wenn es “eigentlich ja ‘nur’ um Kinderpornos geht”.
Wikipedia, für alle Vergesslichen:
Das System der parlamentarischen Demokratie war schon in den Jahren seit 1930 ausgehöhlt worden, als Brüning mangels parlamentarischer Mehrheit mit Notverordnungen regierte. Einen weiteren Schritt weg von der (Parteien-)Demokratie bedeutete es, als Papen 1932 ein Kabinett von meist parteilosen „Fachministern“ einrichtete.
Hitler hatte bereits in seiner Zeugenaussage von 1930 dargelegt: »Die Verfassung schreibt uns nur die Methoden vor, nicht aber das Ziel. Wir werden auf diesem verfassungsmäßigen Wege die ausschlaggebenden Mehrheiten in den gesetzgebenden Körperschaften zu erlangen versuchen, um in dem Augenblick, wo uns das gelingt, den Staat in die Form zu bringen, die unseren Ideen entspricht.« Das Zustandekommen der Mehrheiten für das so genannte Ermächtigungsgesetz am 23. März 1933 wurde allerdings unter Anwendung brutaler Gewaltmethoden wie Ausschluss oder Ermordung von Abgeordneten erreicht. Trotz massiven Straßenterrors zur Einschüchterung politisch Andersdenkender war es der NSDAP zuvor in der Reichstagswahl vom 5. März nicht gelungen, die absolute Mehrheit der Stimmen zu erhalten.
May 12 2009
Picard sagt: Freiheitsrechte beschneiden ist scheisse
Leider bezweifle ich, dass Frau von der Leyen, Herr Schäuble und Konsorten Star Trek gucken. [via F5]
May 10 2009
24. Internationale Dokumentarfilmfestival
Als Ergänzung zu der Piraten Partei und als ein sehr gut gemachter Dokumentarfilm über copyright und copyleft möchte ich euch den folgenden Film von Brett Gaylor empfehlen. Eigentlich handelt es sich um ein Projekt in dem er den Gedanke des Copyleft weiter treibt und sein Filmaterial als OpenSourceCinema bereitstellt, um von anderen zu anderen Version verarbeitet werden kann. RiP – A Remix Manifesto
Ein Kapitel als Teaser:
Link
Gesehen habe ich diesen Beitrag auf dem 24. Internationale Dokumentarfilmfestival in München. Ich werde in den nächsten Tagen noch den ein oder andern Film ansehen, falls weitere Perlen enthalten sein sollte lass ich euch daran Teilhaben.
Apr 22 2009
Virtuelle Demo gegen Internetsperren
Bei Spreeblick kann man an einer virtuellen Demo/Streik gegen das Gesetz zur Sperrung von Websites teilnehmen. Und da sind definitiv noch zu wenig Teilnehmer auf der Karte.

Apr 11 2009
German Wikileaks Domain Suspended Without Warning
Da kann sich jetzt jeder seinen eigenen Reim drauf machen:
mb writes to mention that Germany has gone one step further in impeding access to Wikileaks. Germany’s registration authority, DENIC, recently suspended Wikileaks.de without notice.
“The action comes two weeks after the house of the German WikiLeaks domain sponsor, Theodor Reppe, was searched by German authorities. Police documentation shows that the March 24, 2009 raid was triggered by WikiLeaks’ publication of Australia’s proposed secret internet censorship list. The Australian Communications and Media Authority (ACMA) told Australian journalists that they did not request the intervention of the German government.”
Mar 28 2009
Hmja ne is klar…
Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) ist die Sperrung von Kinderporno-Webseiten im Internet ein wirksames Mittel gegen Pädophile: “Nach unseren Erkenntnissen sind vier von fünf Menschen, die im Internet auf Kinderpornos zugreifen, Gelegenheits-Konsumenten. Die lassen sich durch ein Stopp-Schild abschrecken und geben ihr Vorhaben auf”, versicherte BKA-Präsident Jörg Ziercke der Neuen Osnabrücker Zeitung. (heise)
Ich kann mir das wirklich nur so erklären: 80% der alten deutschen Säcke in den Amtsstuben und Räten gucken sich gerne mal Kinderpornos an, schämen sich aber dafür. Und damit man sich selber nicht mehr der eigenen Kontrolllosigkeit hingeben kann, muss man “das Internet sperren”.
Oder wie soll das sonst begründbar sein? Man schliesst doch immer von sich auf andere.
Dass das den Produzenten sowie Opfern letztlich weder was bringt, noch irgendwie sonst die Situation der Welt verbessert – oder zahlen diese “leicht abzubringenden Zufallsbetrachter” als Mitglieder von KiPo-Ringen Geld an die Produzenten? Nein? Sind sie also über Konsumenten im Sinne der – Marktwirtschaft?
Ein schönes Wochenende. Immerhin läuft das Moped wieder so halbwegs.
Ich schätze es wird etwa 6 Monate dauern, dann werden Bombenbauanleitungen, indiziertes Gedankengut (aka “Mein Kampf” – seit Jahren ein Dorn im Auge der Verfassungsschützer, das sowas im Ausland einfach so gehostet werden kann, ein paar Nazi-Seiten im Ausland und vermutlich auch die eine oder andere politische Organisation (attac etc)) auf den Filterlisten landen. Vielleicht ein guter Zeitpunkt für eine Spende an wikileaks?
Und die positiven Erfahrungen im Ausland? Naja:
Eines der Länder, das die Sperren bereits seit Jahren einsetzt und auf dessen Erfahrungen sich Ziercke bezieht, ist Schweden. Ausgerechnet der Chef der Polizeiermittlungsgruppe gegen Kinderpornografie und Kindesmisshandlung in Stockholm, Björn Sellström, äußerte jetzt im Nachrichtenmagazin Focus massive Bedenken gegen die Wirksamkeit der installierten Webseiten-Sperren: “Unsere Sperrmaßnahmen tragen leider nicht dazu bei, die Produktion von Webpornografie zu vermindern“, erklärte er gegenüber dem Magazin. Die Zahl der gesperrten Seiten habe sich seit der Einführung des Systems im Jahr 2005 auf 5000 erhöht. Zudem könnten Nutzer die Stopp-Seiten problemlos umgehen.
Mar 15 2009
Pornos, Egoshooter, …
… und eine Psychotherapie: man könnte sagen, der “Amokläufer” war ein relativ normaler, durchschnittlicher Jugendlicher. Denn vermutlich findet man die ersten beiden Dinge auf 95% aller Computer von jungen Männern. Ob eine Psychotherapie stattfindet, hängt im Zweifel wohl am ehesten vom Bildungsgrad der Eltern ab.
Was man wohl kaum in “jedem Zimmer” eines jugendlichen finden wird, ist eine geladene Beretta, Kaliber 9mm. Übrigens auch schon in Erfurt das Alleinstellungsmerkmal: Zugang zu scharfen Schusswaffen, da war’s ne Glock 17 und irgend ne Schrose. Das Endergebnis bleibt – scharfe Waffe im Haus => Amoklauf möglich.
Herr, schmeiss Hirn vom Himmel!
Bayern verbietet übrigens MAL WIEDER die Egoshooter, im Moment. Thumbs up Jungs, ihr habt echt voll den Schuss gehört. Phun intended.
Was für ein Glück, das mein Papa kein Sportschütze ist, sondern Physiker. Dem einen oder anderen Deppen an meiner Schule hätte ich auch… ach lassen wir das.
PS: weder unser aktueller noch der Erfurter Amokläufer hat Counter-Strike gespielt. Komisch, dass das dann immer wieder als erstes ausgegraben wird…

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