>> Tag 4 - Rocky Mountains und Salt Lake City, UT

Published by on 2010-09-17 04:18:46

Wieder um 5 Uhr aufgewacht, der Jetlag ist anscheinend immer noch da.
Frisch gemacht und aus dem Motel ausgecheckt und ins Diner nebenan gegangen zum Frühstücken:
Omelet mit Ham, eine Schale Oatmeal und Toast mit Marmelade. Das Omelet war unglaublich lecker. Habe bestimmt einen Liter Kaffee getrunken.

Der Tagesplan sieht vor, endlich Denver zu verlassen. Als ursprüngliches Ziel wähle ich Fruita, CO, um dort mein Bikeproblem lösen zu lassen.

Hinter Denver wird es schnell bergiger und der Verkehr wird deutlich weniger. Die Landschaft wird zerklüfteter. Bis auf 10,600 ft geht es hoch, und dann immer wieder auf und ab, durch diverse Canyons schmiegt sich die Interstate an den Colorado River, ein toller Anblick, ich muss wohl die ganze Zeit mit offenem Mund gefahren sein.
Knapp 4 Stunden später bin ich dann in Grand Junction, CO, nicht weit von Fruita entfernt. Trotz reichhaltigem Frühstück habe ich leichten Hunger und vor allem Coladurst. Also erstmal bei Wendy's eingekehrt. Bei der Bestellung fragt man mich: "From which part of Britain are you from?". "Germany", antworte ich, da antwortet der Mann an der Kasse mit ein paar Fetzen Deutsch, da er mehrere Jahre in Augsburg war.
Einen Quarterpounder, Cheeseburger Jr., Fries und Dr. Pepper später gibt es noch Benzin für das Auto.
Statt Fruita entscheide ich mich frisch gestärkt dafür, direkt nach Salt Lake City zu fahren. "You're leaving Colorful Colorado" und "Welcome to Utah - Life Elevated". Vorbei an der Abzweigung nach Moab, seufz, geht es wieder durch Bergketten und vorbei an dem großen Salzsee. Salt Lake City ist ein wenig dünner besiedelt als Denver und gefällt mir gleich auf Anhieb besser.

Ich entscheide mich dafür, Alexander, der hier gerade studiert, zu besuchen und klingel ihn spontan heraus. Begrüßt werde ich von 3 Hunden und 1 Katze der Gastfamilie.
Der Abend klingt dann im Bayou und Gracie's mit einem Polygamy Porter, Moab Dead Horse Amber und Cuba Libre (den Cocktail können die Amerikaner nicht wirklich, schmeckte aber in Ordnung) entspannt aus. Übernachten kann ich netterweise bei der Gastfamilie.

Categorised as: 2010, Southwest USA

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