>> Und wer kriegt jetzt eigentlich die Milliarden?

Published by on 2008-10-30 06:30:36

Nun, die Anleger - wenigstens in den USA:
Die vom US-Rettungspaket in der Finanzkrise unterstützten Banken schütten laut einem Zeitungsbericht rechnerisch mehr als die Hälfte der Milliardenhilfen als Dividenden an ihre Aktionäre aus. Statt in die dringend nötige Wiederbelebung der Kreditvergabe fließe das Geld so mit staatlichem Segen an die Anteilseigner, berichtete die "Washington Post" am Donnerstag. Die bislang am Rettungspaket beteiligten 33 Finanzhäuser planten aktuell Quartalsdividenden von zusammen rund 7 Mrd. $. Auf die nächsten drei Jahre hochgerechnet sei das mehr als die Hälfte der vom Staat bislang in die Institute investierten Summe von gut 163 Mrd. $, so die Zeitung.

Schreibt ftd.de.

In Deutschland ist das ganze ja in Form von Bürgschaften insgesamt etwas anders gelöst. Wenn man dann noch dazurechnet, dass die Angestellten der Großbanken der USA zusammen alleine Bezüge von 70 Milliarden Dollar haben... da wirken die 700 Milliarden Dollar doch fast wie Peanuts. Oder?

Die Deutsche Bank zum Beispiel poliert ihre Bilanz ohne staatliche Bürgschaften und Zuschüsse, wird aber die Dividenden eindampfen - was an der Börse sicher abgestraft werden wird, aber irgendwo logisch ist. Vielleicht ist Ackermann wirklich nicht so böse, wie immer gerufen wird? Bloß weil er zwölf Millionen verdient, oder so... kann man ihm doch jetzt auch nicht übel nehmen? Immerhin verzichtet er auf seine Bonuszahlungen.

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