>> Telekomgate: Opposition fordert Aus für Vorratsdatenspeicherung

Published by on 2008-06-04 05:21:14

schreibt Heise.

Auszug:

"Die Vorratsdatenspeicherung muss weg, weil sie die Gelegenheit für die Diebe ist", betonte etwa die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast. Wer alles über jeden speichere, schaffe Missbrauchsmöglichkeiten. Es werde keinen "heiligen Schrein" an Vorratsdaten geben, zu dem nur "Hohepriester" Zugang hätten. "Der politisch eingeschlagene Weg ist ein Irrweg", bekräftigte Petra Pau von der Linken. Das "Erfassen, Horten und Handeln persönlicher Daten" sei zu minimieren.

Hans-Peter Uhl von der CDU/CSU-Fraktion erklärte dagegen, dass der Telekom-Fall mit der Vorratsdatenspeicherung "Null" zu tun habe. Der Ex-Monopolist habe nur "frische" Verbindungsinformationen genutzt. Gleichzeitig räumte der CSU-Politiker aber ein, dass mit der staatlichen Pflicht zur Protokollierung des Telekommunikationsverkehrs allein bei der Deutschen Telekom 180 Milliarden Datensätze in einem Jahr entstünden.

180 Milliarden. Ich weiss nicht mal wo man so etwas speichern soll. Unsere Server fangen schon an zu kotzen, wenn man mal in den Millionen-Datensatz-Bereich vordringt.

Categorised as: Stasi 2.0

2 Comments

  • Comment from rennbert on 2008-06-04 22:49

    ... Du meinst den Server, über den sich heute Georg beschwerrt hat?! ;-)
    Hihi

  • Comment from lgw on 2008-06-04 23:21

    Das wäre DIESER Server. Aber den meine ich eigentlich nicht.